Coaching Session mit Norman

Das perfekte Sportgetränk

Vor dem Training

Bei der Umsetzung der empfohlenen Versorgung vor, während und nach der Belastung, können Isogetränke, Kohlenhydrat- und Proteinkonzentrate helfen. Nur Wasser führt zu einer Abnahme der Natriumkonzentration. Die dadurch ausgelösten hormonellen Änderungen führen zu einer beschleunigten Ausscheidung von Wasser über die Nieren. Vor einer Belastung von mehr als 60 Minuten Dauer sollten 400 – 800 ml/h Wasser, angereichert mit (einer Messerspitze) Speisesalz, getrunken werden. So kann man ein leistungsbeeinträchtigendes Flüssigkeitsdefizit im Vorfeld vermeiden.

Während des Trainings

Ein schneller Flüssigkeitsausgleich während des Trainings gelingt mit isotonen Getränken (Glucose-Elektrolyt-Lösungen). Natriumarme Getränke sind in diesem Fall fehl am Platze. Im Optimalfall enthalten sie einen Kohlenhydratgehalt von 4 – 8 % (4 – 8 g/100 ml) oder rund 80 g Zucker (Glucose, Saccharose, Fructose, Maltodextrine) und mindestens 400 – 800 mg Natrium pro Liter. Andere Elektrolyte, wie Magnesium, Kalium und Calcium, oder auch wasserlösliche Vitamine, können, müssen aber nicht zugesetzt sein. Wer keine extra Pulver oder Brausetabletten kaufen möchte, kann auch auf Fruchtsaftschorlen zum raschen Flüssigkeitsersatz zurückgreifen. Voraussetzung ist, dass der Sportler Fruchtsäuren verträgt! In diesem Fall sollte der Saft im Verhältnis 1 zu 1 mit natriumreichen Mineralwasser vermischt werden.

Das A und O bleibt dabei die Verträglichkeit. Es nützt das beste Sportgetränk, das teuerste Pulver oder die neueste wissenschaftliche Studie nichts, wenn der Sportler das Getränk nicht verstoffwechseln kann. Auf langen Wettkampf-Distanzen wird oftmals die Ernährung zum Schlüsselfaktor!

Mein Tipp: Der Athlet sollte bei Grundlagenausdauer-Einheiten so viel wie möglich probieren und Buch darüber führen, was er wann und in welcher Menge zu sich genommen hat und wie er ich dabei gefühlt hat. So erreicht der Athlet ziemlich schnell seinen optimalen Ernährungsplan während dem Training. Um dieses erarbeitete Konzept in den Wettkampf zu übertragen, reicht ein einfacher Stresstest bei einer Schlüssel-Trainingseinheit (HIT / HIIT Einheit). Fühlt sich der Athlet bei einer hoch intensiven Einheit mit diesem Getränk / Ernährungskonzept wohl, kann er es problemlos in den Wettkampf übertragen. Zudem gibt der Test im Vorfeld auch Sicherheit für den Athleten.

Nach dem Training

Wenn innerhalb von acht Stunden eine weitere Belastung ansteht, sollten nach dem Training weiterhin isotone Getränke zugeführt werden, bis das Ausgangskörpergewicht wieder erreicht ist. Sollte dagegen in den nächsten 24 Stunden keine weitere Belastung mehr geplant sein, können anstelle von isotonen auch hypotone Getränke zum Flüssigkeitsersatz verwendet werden. Hierzu zählen wiederum natriumreiche Mineralwasser, alkoholfreie Biere (0,0 % alkoholfrei!) und moderat gezuckerte Tees.

#nolimitscoaching

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